Jens Schmitz

Jens Schmitz, AfD Ratsherr Stadt Papenburg, Fraktionsvorsitzender AfD Fraktion im Emsland, Schriftführer

Liebe Leser und Interessierte,

das Thema Meyer Werft geht durch das Emsland und den Zeitungen.

Jens Schmitz, Ratsherr in der Stadt Papenburg und gleichzeitig Vorsitzender der AfD-Fraktion im Emsland, gab zu diesem Thema eine Pressemitteilung an die NOZ ab.

Zitat NOZ :

„Zweites wirtschaftliches Standbein für Papenburg“
Jens Schmitz, Vorsitzender der emsländischen AfD-Kreistagsfraktion, glaubt indes, dass das „Hupkonzert“, das Meyer-Mitarbeiter nach der Kundgebung am Donnerstag vor den Privatanwesen der Familien Meyer veranstaltet haben sollen – die Gewerkschaft IG Metall bestreitet dies – „eher zum Nachteil der Beschäftigten“ führe. Nach seiner Auffassung aber „sollte auch die Landes- oder Bundesförderung anteilig gestrichen“, sollte die Werft Mitarbeiter entlassen müssen. Schmitz zufolge brauche Papenburg ein zweites wirtschaftliches Standbein, die Abhängigkeit der Stadt von der Werft sei zu groß. Eine solche Entwicklung sei fatal.“(***)

Hier die Pressemitteilung von Jens Schmitz :

„Ein Streik der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Meyer Werft ist wichtig und völlig legitim!“
Direkt vor dem Haus der Familie Meyer ein Hupkonzert zu veranstalten, zeigt zwar die große Verzweiflung auf, wird aber letztlich eher zum Nachteil der Beschäftigten führen.
Wenn Meyer die Mitarbeiter entlassen möchte bzw. muss, sollte auch die Landes- oder Bundesförderung anteilig gestrichen werden!
Meyer hat bereits 2003 800 Mitarbeiter entlassen, um diese später zu niedrigeren Stundenlöhnen via Zeitarbeit wieder einzustellen. Papenburger haben noch die Bilder im Kopf, wie die Mitarbeiter mit Bussen vom Werksgelände entfernt worden sind.
War der Chef der damals neu gegründeten Zeitarbeitsfirma nicht früher mal Gewerkschaftsfunktionär?
Papenburg braucht definitiv ein zweites wirtschaftliches Standbein! Die große Abhängigkeit von der Werft hat so stark zugenommen, dass aus einem Abhängigkeitsverhältnis inzwischen eine Monopolstellung für Papenburger Arbeitsplätze geworden ist.(**)
Diese Entwicklung ist fatal! Denn eine Stadt darf sich niemals von einer einzigen Firma allein abhängig machen!
Hätte man früher nicht die Entscheidung getroffen, das VW Werk nach Emden gehen zu lassen, um genügend Facharbeiter für die Werft zu garantieren,  hätte die Politik mehr Handlungsspielraum.
Wenn die entlassenen Mitarbeiter über ihre Steuern den Neubau der Friesenbrücke mitfinanzieren müssen, dann wird aus „Kapitalismus“ plötzlich „Kommunismus“.
Auch Firmen können mal pleite gehen – jedoch wäre eine einvernehmliche und sozial verträgliche Lösung die beste.
(*)
(**)
(***)