Hartmut Krüger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Pressesprecher

Landkreis Emsland – Fachkräftemangel: Trotz Masseneinwanderung: Keine Besserung in Sicht

Emsländische Arbeitgeber beklagen seit Jahren den zunehmenden Fachkräftemangel ihrer Betriebe. Ihre vollen Auftragsbücher können nicht zügig abgearbeitet werden, weil es ihnen am Fachpersonal mangelt. Diese Situation wird sich auch in absehbarer Zeit nicht bessern, weil ausbildungswillige Firmen zu wenige Bewerber für ihre angebotenen Lehrstellen finden. Derzeit soll es geschätzte 2 bis 3 Lehrstellen pro Bewerber geben, da viele Firmen ihren tatsächlichen Bedarf nicht mehr melden. Sie resignieren dabei, noch genügend Facharbeiter oder Lehrstellen- Bewerber zu finden.

Ein emsländischer Arbeitgeber: „ Die kann ich nicht mal schicken, mir einen Hammer zu holen“.

Die Situation ist so prekär, dass der Landkreis Emsland im gesamten Bundesgebiet, in Spanien und selbst in Paraguay um Azubis geworben hat. Mit minimalem Erfolg.

Wo sind sie denn nun, die von der Bundesregierung vollmundig versprochenen Facharbeiter? Zwar strömten legal oder illegal Hunderttausende junger Einwanderer ins Land, doch diese fielen bisher mehr durch Terroranschläge, Sexualdelikte und Sozialbetrug auf, denn als arbeitswillige Facharbeiter oder lernwillige, fleißige Auszubildende.

Als größtes Hindernis für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt werden die mangelnden deutschen Sprachkenntnisse genannt. Zwar investieren das BAMF, die Bundesländer, Städte und Kommunen massiv in kostenlose Sprachkurse für Einwanderer, doch auch hierdurch hat sich die Situation des Fachkräftemangels noch nicht entspannt.

Wie sollte sie auch, wenn junge Einwanderer vom ersten Tage ihres Lebens an in Deutschland rundum-versorgt, mit Wohnungen und allen möglichen Sozialleistungen verwöhnt, statt dem harten Konkurrenzkampf des Arbeitsmarktes ausgesetzt werden?

So flanieren sie zur besten Arbeitszeit bundesweit entspannt über die Straßen, besuchen die Supermärkte, schreiben Anträge und kassieren ab, wo sich die Gelegenheit dazu bietet. Es ist verständlich und nur menschlich:

Solch paradiesische Lebens- Bedingungen stärken nicht unbedingt die Arbeitsmoral. Man sollte es den jungen Leuten nicht einmal verübeln.